4:2-Revanche gegen Hemsen: Dalum II stürmt an die SpitzeAm Freitagabend hieß es auf der heimischen Anlage wieder: Flutlicht an, Heimspielserie voraus! Bei herrlichen spätsommerlichen Temperaturen bestritt der SV Dalum II das zweite von vier aufeinanderfolgenden Heimspielen. Die ⚫️🟡 liefen erneut mit einer extrem stark besetzten Truppe auf – allen voran Trainer Franz Tophoff brannte auf Wiedergutmachung. Gerüchten zufolge konnte der Coach seit einer Woche an kaum etwas anderes denken, da die schmerzhafte 0:8-Klatsche aus der Vorsaison immer noch tief in den Knochen saß. Die Mission für den Abend stand also fest: Revanche!
Dalum legte los wie die Feuerwehr und erwischte einen absoluten Traumstart. Der brennschnelle Sam Schönemann nahm über linksaußen gewaltig Fahrt auf, ließ die gesamte Hemsener Hintermannschaft stehen und schob eiskalt zum 1:0 ein. Zuvor hatte Marcel Herbers das Leder mit feiner Klinge maßgeschneidert serviert. Das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten: In der 18. Minute trat der erfahrene Niklas Schneider – im Team ehrfurchtsvoll nur „Der Ewige“ genannt – auf den Plan. Eine Ecke von Sam Schönemann verwertete Schneider per traumhafter Direktabnahme aus gut 20 Metern eiskalt und unhaltbar im Netz. Ein Treffer der Kategorie Extraklasse, bei dem sich jahrelange Erfahrung und makellose Technik komplett auszahlten!
In der 38. Minute schraubte Dalum das Ergebnis weiter in die Höhe: Timo Goldenbow, bestens bekannt als „Petrić“, zimmerte den Ball mit einem strammen Schuss eiskalt in die Ecke zum 3:0. Eine vollkommen souveräne erste Halbzeit – lediglich Schlussmann Lennart Wefers sorgte kurz für einen Pulsbeschleuniger, als er als letzter Mann den heranstürmenden Gegenspieler einfach anschoss, die Situation jedoch geschickt zu einem Abstoß bereinigte.
Nach dem Seitenwechsel machte es der SVD unnötig spannend. Dalum erspielte sich Großchancen am Fließband – die Chancenverwertung dieser zweiten Hälfte hätte gefühlt für eine halbe Saison gereicht. Doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. So kam es wie so oft im Fußball: Hemsen nutzte eine der wenigen Unachtsamkeiten und verkürzte in der 75. Minute auf 3:1.
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