27.02.2011 |
Handball Allgemein
Player of the match: Kerstin Lammers. Wie es dazu kam lesen Sie hier: Dalum übernahm zwar zu Beginn des Spiels mit ein paar schön herausgespielten Treffern die Führung, gab sie dann aber für lange Zeit an Lingen ab. Irgendwie wollte an diesem Tag alles nicht so richtig flutschen. Dalum litt an einer ominösen Seuche, die die meisten an ihren Händen kleben hatten. Insgesamt ein mühsames, stockendes Spiel, sowohl vorne als auch hinten lief über lange Strecken nicht viel ansehnliches zusammen.
Beim Stand von 9:12 bekam die Mannschaft moralische Unterstützung von Trainer Hans Paust, der mit etwas Verspätung nun auch ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Doch es sollte noch fast 30 Minuten dauern, ehe Dalum endlich den ersehnten Ausgleichstreffer erzielte. Dies geschah in der 58. Minuten durch einen (mal wieder) sicher verwandelten Siebenmeter von Christina Nünning. Angesichts der allgemein mäßigen Trefferquote und der Flut von Latten-, Pfosten- und Beinwürfen ist der Treffer in dieser Situation doppelt hoch zu bewerten. Die letzten Minuten waren nichts für schwache Nerven, spannender hätte auch kein Tatort sein können. Tatsächlich gelang es Dalum, in den letzten 20 Sekunden noch einmal in Ballbesitz zu kommen. Und genau 2 Sekunden vor Schluss erzielte Kerstin Lammers diesen schönen Treffer von außen.
Herzlichen Glückwunsch an alle Spielerinnen! Wenn es auch über weite Strecken kein schönes Spiel war, der Kampfgeist war vorbildlich und in den wichtigen Situationen haben uns die Nerven nicht im Stich gelassen.
Die Spielanalyse der Lingener nach dem Warum der Niederlage lautete: Die Dalumer Abwehr wie sollte man da zum Schluss noch durchkommen? An diesem Tag eine unlösbare Aufgabe :-)