13.09.2010 |
Fussball Allgemein
hwe Emsland. Sparta Werlte erklimmt durch den vierten Sieg im vierten Spiel die Tabellenspitze in der Bezirksliga. Der gestrige 3:0-Erfolg gegen den SV Dalum war allerdings keineswegs so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt.
Am Ende haben wir zwar verdient, aber sicherlich ein bis zwei Tore zu hoch gewonnen, freute sich Werltes Trainer Stephan Sandmann nach dem Schlusspfiff über die drei Punkte und somit einen Traumstart in die Saison. Jeweils in den ersten fünf Minuten beider Halbzeiten schossen die Spartaner die entscheidenden Tore. Ansonsten betrieben die Dalumer einen großen Aufwand, standen am Ende aber dennoch als Verlierer da. Den Spartanern stand auch das Glück zur Seite. Zweimal rettete der Pfosten die Schwarz-Gelben, zweimal verhinderte Torhüter Frank Richter mit Glanzparaden den Anschlusstreffer.
Ich mache meinem Team überhaupt keinen Vorwurf, sagte Dalums Trainer Detlef Schmees und war mit der Leistung seiner Spieler durchaus zufrieden. Lediglich das Glück beim Abschluss fehlte, um etwas Zählbares mitzunehmen.
Union Lohne siegte in einer Partie zweier technisch guter Mannschaften bei Dauerregen gegen Weiße Elf Nordhorn mit 2:1 (1:0). In der hektischen und für den Schiedsrichter schwer zu leitenden Begegnung brachte Patrick Humbert die Gastgeber in Führung (22.). Der Ausgleich durch einen Strafstoß von Havenga nach einem Foulspiel von Amel Hekalo (62.) irritierte die Lohner nur kurzfristig. Patrick Foppe erzielte in der 79. Minute das glückliche, aber nicht unverdiente Siegtor.
Concordia Emsbüren verliert sein Heimspiel mit 0:1 (0:1) gegen Olympia Laxten. Das Tor des Tages erzielte Andreas Schröder in der 39. Spielminute nach Vorarbeit von Thomas Bloom. Es gibt Tage, da will der Ball einfach nicht rein, zeigte sich Emsbürens Trainer Gerd Heuermann nach dem Schlusspfiff frustriert. Am Anfang der zweiten Halbzeit hatten wir ein paar Probleme. Danach ging es aber in die richtige Richtung, so Heuermann. Laxtens Trainer Guido Berndsen lobte neben der guten Gesamtleistung seines Teams vor allem den eingewechselten Sandro Bekel. Durch viel Laufarbeit rettete er den etwas glücklichen Auswärtssieg. Gerade in der Schlussphase standen die Gäste enorm unter Druck.