verdienter Auswärtsdreier

03.10.2010 | Fussball Allgemein
Am heutigen Samstag ging es zum Absteiger nach Adorf. Ein Gegner der nach schwachem Saisionstart zuletzt besser in Fahrt zu kommen schien. Man war also gewarnt. Für die 2. ging es darum, nach zuletzt schwachem Spiel gegen Polle wieder in die Spur zu finden. Doch wer eine Trotzreaktion erwartet hatte, wurde in der ersten Halbzeit stark enttäuscht. Zwar hatte man auf dem Großen Platz in Adorf von Beginn an eine deutliche Feldüberlegenheit und auch von der Spielanlage schien man dem Gastgeber überlegen zu sein. Man schaffte es aber erneut nicht, diese Überlegenheit in Tore umzumünzen Dadurch, dass wir ein Übergewicht hatten, ging uns irgendwie die Ordnung verloren, weil sich das Mittelfeld zum Teil zu weit nach vorn verschob und die Räume selbst eng gemacht wurden. Negative Folge war auch, dass dadurch große Löcher zwischen Mittelfeld und Abwehr entstanden. Ende des Liedes war, dass wir auf einmal unglücklich hinten lagen. Nach langem Abschlag des gegnerischen Torhüters verschätzen sich unsere Abwehrleute und plötzlich stand der SC-Stürmer frei vor Frank und verwandelte eiskalt. Ähnliche vermeidbare Fehler sorgten auch in der Folge dafür, dass auch die Gastgeber vor der Pause noch zu einigen Schusschancen kamen. Nach deutlichen Worten in der Kabine wurde in der zweiten Halbzeit dann endlich wieder guter Fußball auf Dalumer Seite geboten. Einzig die Chancenverwertung blieb eine Katastrophe. Mehrfach wurde der Ball vor dem Tor vertändelt, anstatt direkt den Abschluss zu suchen. Nach gut einer Stunde war es dann mal wieder Stefan, der den Torreigen auf unserer eröffnete. Ein schnell ausgeführter Einwurf von Thorsten auf Auge sorgte für Unordnung in der Gästeabwehr, sodass Stefan die scharfe Hereingabe von links "nur" noch einzuschieben brauchte. Während die Gastgeber nur noch selten vor unser Tor kamen (aber dabei nie ungefährlich wirkten), drückten wir nun auf den Führungstreffer und wurden ca. zehn Minuten nach dem Ausgleich mit der Führung belohnt. Erneut war es Stefan, der nach munterem "Scheibe-Schießen" letztendlich aus spitzem Winkel kompromisslos vollendete. Damit waren wir endlich auf der Siegerstraße. Wiederrum rund zehn Minuten später konnten wir dann per Handelfmeter den Endstand herstellen, nachdem wir aus der eigenen Hälfte einen schnellen Konter über rechts fuhren und ein Abwehrspieler nur mit Hilfe der Hand eine Hereingabe von Lukas abwehren konnte. Tim war es dann, der den Keeper verlud und somit sicher verwandelte. Fazit: 1. Auf dem glatten Boden wären wir nach schwacher erster Halbzeit gegen einen engagierten Gegner beinahe das erste Mal in dieser Saison so richtig ausgerutscht. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann den Auswärtsdreier redlich verdient. 2. Die Zahl vermeidbarer Fehler muss vermindert und die Chancenverwertung verbessert werden.