10.10.2010 |
Fussball Allgemein
Dalum (eb) Wenn der VfL Herzlake in der Bezirksliga heute (15 Uhr) beim SV Dalum antritt, dann dürfte zumindest eines sitzen: die Frisur von Friedhelm Lübken. Der VfL-Trainer nutzte den freien Donnerstag zu einem Friseurbesuch. Aber nicht, um für das Spiel der beiden Bezirksliga-Aufsteiger besonders gestylt zu sein oder für Lichtblicke zu sorgen. Es war vielmehr ein üblicher Gang.
Für Lichtblicke soll ausschließlich seine Mannschaft sorgen, in einem Duell, das Erinnerungen weckt. Besonders bei den Hausherren, denn da war doch was in der letzten Saison! Natürlich: zwei Punktspiele, die dem SV Dalum noch schwer im Magen liegen. Keine Punkte, keine Tore, vollkommen negativ sieht die Bilanz des vergangenen Spieljahres für den Kreisliga-Vize gegen den Meister aus, der zu Hause mit 4:0 und in Dalum mit 3:0 gewann.
Das wird diesmal nicht ganz so einfach, nimmt Lübken gleich allzu viel Optimismus heraus. Personell gibt es einige Fragezeichen und Ausfälle: André Hohmann (Augenverletzung), Jannik Willen (Leiste), André Kettmann (Fußverletzung), André Hues (gerade aus dem Urlaub zurück), Sebastian Schaap, dazu die Langzeitverletzten Michael Niemeyer (Kreuzbandriss) und Jens Koormann (Aduktorenverletzung). Friedhelm Lübken könnte fast eine Invalidentruppe zusammenstellen.
Aber auch Dalums Detlef Schmees hat Sorgen: Dennis Prues und Waldemar Bressel, schon in Laxten nicht dabei, spielen auf keinen Fall. Torwart Jan Koormann, Christoph Urbanski und Marcel Tallen sind fraglich. Die Karten werden neu gemischt, hofft SV-Obmann Friedel Lonnemann auf Revanche mit drei Punkten. In der Liga kommt es heute noch zu zwei weiteren Partien. Olympia Laxten muss bei Borussia Neuenhaus (14 Uhr) antreten und der Haselünner SV empfängt Union Emlichheim. Für beide Emsländer sind es lösbare Aufgaben. Für die Laxtener geht es dann schon am nächsten Mittwoch weiter: Heimspiel gegen Herzlake (Anstoß 19.30 Uhr).