Die Bezirksbühne erhalten

17.01.2011 | Fussball Allgemein
Dalum (EL) — „Wenn man nach 12 Spielen nur 12 Punkte aufzuweisen hat, dann steht man eben unten". So lautet der nüchterne Kommentar von Detlef Schmees zum bisherigen Abschneiden des SV Dalum in der Bezirksliga. Nicht, dass es dem Trainer des Bezirksliganeulings nichts ausmachen würde, zumal er für das Saisonende ohnehin seinen Abschied nach 6 Jahren angekündigt hat. Er will weitgehend darauf verzichten, die berufs- und verletzungsbedingten Probleme für die derzeitige Situation (Abstiegsplatz 14) allein verantwortlich zu machen. Durch die Ausfälle von Dennis Prues, Waldemar Bressel und Mathias Auclair gab es schon einschneidende Veränderungen, die sich im Leistungsbild des Dalumer Teams negativ auswirkten. Andererseits hat mit Niklas Meer ein Newcomer die sich daraus für ihn ergebende Chance toll genutzt. Der 19-Jährige gehört auf der rechten Mittelfeldposition zum Stamm. Aber auch er konnte die bislang 7 Niederlagen nicht verhindern. „Das hätte nicht passieren dürfen, und da hinterfrage ich mich auch, ob ich alles richtig gemacht habe", betreibt Schmees Ursachenforschung nach allen Seiten hin. In Hektik bricht jedenfalls momentan niemand bei den Dalumern aus, alles ist ruhig geblieben. Warum auch nicht? Immerhin haben die Dalumer erfahrene Spieler in ihren Reihen wie Norbert Koers, Markus Lammers, Dennis Prues, Christoph Urbanski, Tim Bönisch oder Waldemar Bressel. Sie sollten in der Rückrunde die nötige Routine mitbringen, um die Dalumer „Jugendbande" in sichere Tabellenregionen zu führen. Die größte „Baustelle" hatten die Dalumer in der Defensive. Das Prunkstück der vergangenen Jahre glich angesichts von 4 Niederlagen mit jeweils 5 Gegentoren der Löcherigkeit eines Schweizer Käses. Da hörte spätestens beim 0:5 auf eigenem Feld gegen den TuS Lingen der Spaß auf für Dalums Coach. Ein Ereignis, wonach der Dalumer Trainer schon ein paar passende Worte formulierte, während es ansonsten beim Aufsteiger erstaunlich ruhig und gelassen blieb. Der Blick auf den Dalumer Kader gibt allemal ausreichend Anlass zu Hoffnungen für die Zukunft, denn neben den erfahrenen Kräften hat der Verein einige hoffnungsvolle Talente in der Hinterhand, die es weiter zu entwickeln gilt. Für die Rückrunde allerdings steht nicht in erster Linie die „Talentpflege" im Vordergrund, sondern der Klassenerhalt, um damit den Youngstern eine Plattform auf der Bezirksbühne zu erhalten...