26.10.2010 |
Handball Allgemein
Mag es auf den ersten Blick nach einer ausgeglichenen Partie aussehen, Unentschieden zur Halbzeit, Unentschieden als Endergebnis, so gab es sowohl zu Beginn der ersten Halbzeit als auch Mitte der zweiten Halbzeit Phasen, in denen Dalum das Geschehen klar dominierte. Es wurden drei bzw. vier Tore Vorsprünge wieder hergegeben, was sehr ärgerlich war. Sicherlich war Haren seit langem die erste Mannschaft, die in Sachen Tempo ordentlich was auf dem Kasten hatte. Das war bereits in den ersten Spielminuten zu spüren. Umso negativer wirkte es sich aus, dass die Mannschaft ausgerechnet heute nur mit 11 Feldspielern aufwarten konnte. Das bedeutete auf einigen Positionen keine bzw. kaum eine Verschnaufpause. Einige Male nutzte Haren kleine Nachlässigkeiten in der Dalumer Abwehr geschickt aus, um zu punkten. Nichtsdestotrotz hatte Dalum im Angriff so viele Möglichkeiten den Sack zuzumachen, aber manchmal fehlte einfach das Quentchen Glück oder die Präzision. Positive Erkenntnis war, dass es viele effektive Spielkonzeptionen gibt, auch wenn sie heute nicht alle zum Torerfolg führten.
Fazit: Der Trend deutet weiterhin nach oben, aber bis zum nächsten Spitzenspiel gegen HSG Nordhorn bedarf es noch ein bisschen Feintuning.