Werlte weiterhin mit weißer Weste

23.08.2010 | Fussball Allgemein
wrog Emsland. So etwas nennt man einen Traumstart: Sparta Werlte hat die alleinige Tabellenführung der Fußball-Bezirksliga übernommen. Durch den 3:2-Erfolg bei Olympia Laxten fuhr die Elf vom Hümmling den dritten Sieg im dritten Spiel ein. Raspo Lathen wiederum kam auf heimischem Platz zu einem 2:2 gegen Borussia Neuenhaus. Gewissermaßen den Gegenpol zu Werlte bildet Dörpen: Nach dem 1:2 beim VfL WE Nordhorn stehen die Blau-Weißen weiter ohne Punktgewinn da. Trotz der Roten Laterne der Bezirksliga möchte Dörpens Betreuer Günter Sappelt die Ruhe bewahren. „Wenn der Knoten erst einmal platzt, sieht die Welt gleich ganz anders aus“, sehnt er den ersten Saisonsieg herbei. Der Werlter Sieg in Laxten kam derweil glücklich zustande, wie auch Spartas Obmann Rolf Berge zugab: „Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.“ Lathens Obmann Bernd Trimpe zeigte sich angesichts des späten Ausgleichstreffers seiner Elf zum 2:2 in der Nachspielzeit der Partie gegen Neuenhaus mit dem Unentschieden zufrieden. Das Derby zwischen dem VfL Herzlake und dem Haselünner SV fand mit dem „kleinen HSV“ einen verdienten 1:0-Sieger. „In der ersten Halbzeit hatte Haselünne Übergewicht. Obwohl wir uns im zweiten Durchgang mehr durchgesetzt haben, konnten wir keinen Druck aufbauen, keine Torchancen erarbeiten“, bescheinigte Herzlakes Trainer den Haselünnern, die reifere Mannschaft zu besitzen. Diese hätte schon nach zwölf Minuten in Führung gehen können, doch Andre Hilling setzte einen Foulelfmeter an den Pfosten. Erst in der 68. Minute fiel das Tor des Tages. Bei einer 20-Meter-Bogenlampe von Sebastian Litzen stand der neue VfL-Keeper Christian Konen, der nach Meinung seines Trainers ansonsten eine gute Leistung zeigte, etwas zu weit vor seinem Kasten. Zu allem Überfluss sah der erst in der 60. Minute eingewechselte Andre Kettmann nur zehn Minuten später wegen einer Notbremse die Rote Karte. Eine „um zwei Tore zu hohe Niederlage“, so Trainer Detlef Schmees, handelte sich der SV Dalum beim 2:5 gegen Favorit Vorwärts Nordhorn ein. „Das wirft uns nicht aus der Bahn“, glaubt Schmees an sein Team. Den Grund für die 1:2-Niederlage der Meppener Reserve gegen Union Emlichheim sieht Trainer Josef Menke in der Personalsituation. „Wir pfeifen von der Besetzung her aus dem letzten Loch“, klagt Meppens Urgestein.